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Sichelzellenanämie

Eine erbliche chronische hämolytische Anämie Blutarmut als Folge einer abnorm verminderter Zahl der roten Blutkörperchen u. a. durch beschleunigtem Abbau und Neigung zu Thrombosen, bei der die Erythrozyten rote Blutkörperchen Sichelform zeigen. Der Krankheit, die fast ausschlie?lich bei Afrikanern und - als späte Folge des Sklavenhandels - Afroamerikanern vorkommt, liegt eine Anomalie des Blutfarbstoffes zugrunde Hämoglobin - S. Heterozygote ?mischerbige, die Anlage zur Sichelzellenkrankheit ist nur bei einem Elternteil vorhanden haben eine fast normale Lebenserwartung, Homozygote ?reinerbige, beide Elternteile tragen die Anlage dazu in sich sterben unbehandelt im Kindesalter. Bislang einzige Heilungsmöglichkeit: allogene Knochenmarkstransplantation Stammzelltransplantation - SZT, also eine Übertragung von Knochenmarkszellen, die von Geschwistern stammen. Mögliche Therapiestrategien mit Hilfe der Gentherapie befinden sich noch im Versuchsstadium.
In den USA hat jeder 400ste Afroamerikaner die Veranlagung zu dieser Krankheit im Körper. In einigen stark Malaria-verseuchten Gebieten Zentralafrikas tragen jedoch bis zu 30 Prozent der Bevölkerung die Anlage zur Sichelzellenanämie in sich. Betroffene, die zum heterozygoten Typ gehören, haben durch das elterliche, krankmachende Erbe einen gewissen Lebensvorteil
Das Sichelzellenhämoglobin hemmt die Vermehrung der Malaria-Erreger, die in den roten Blutkörperchen stattfindet. Sie erkranken wesentlich seltener an dieser Krankheit, und wenn doch, verläuft diese sehr leicht.


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