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Scheuermannsche Krankheit Andere Bezeichnungen Osteochondrosis deformans juvenilis oder Adoleszentenkyphose

Verknöcherungsstörung bei Jugendlichen mit Bildung von Knötchen in den Bandscheiben. Sie wurde nach dem dänischen Röntgologen Holger Scheuermann benannt, der das Leiden 1921 beschrieb. Eigentlich müsste sie Schanzsche Krankheit heissen, denn schon zwei Jahre früher hatte der deutsche Orthopäde Alfred Schanz einen Bericht über die Krankheit veröffentlicht. Der Gründer eines Privatkrankenhauses, aus dem die heutige Klinik und Poliklinik für Orthopädie der Technischen Universität Dresden hervorging, nannte sie allerdings Lehrlingskyphose, weil er richtig beobachtete, dass die Erkrankung überwiegend männliche Jugendliche betrifft Verhältnis 2:1. Sie führt zu einer schmerzhaften Wirbelsäulenversteifung, Rundrücken, Rückenschmerzen. Die Ursache ist eine Wachstumsstörung, die zu einer verminderten Belastbarkeit der Wirbelsäule führt. Krankengymnastik kann leichtere Formen heilen. Bei starkem Rundrücken oder nicht behandelbaren Rückenschmerzen ist ein Korsett notwendig. Nur in ganz seltenen Fällen - etwa bei einem starken Buckel - wird eine Operation nach Abschluss des Körperwachstums erforderlich.


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