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Bakterienruhr

Von althochdeutsch ruor, heftig rühren, Infektionskrankheit, hervorgerufen durch Ruhrbakterien Shigellen. Übertragung durch kotinfizierte Lebensmittel oder durch Fliegen. Verursacht eine Entzündung der Dickdarmschleimhaut und führt zu Durchfallerkrankungen mit blutig-schleimigen Stühlen. Es gibt leichtere Verlaufsformen mit Fieber, Erbrechen und Durchfällen sowie schwerere Erkrankungen, die toxische Bakterienruhr mit der zusätzlichen Gefahr eines Kreislaufkollapses.


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Bänderri?
Zerreissen eines oder mehrer Gelenkbänder.



Lungentuberkulose
Infektionskrankheit, hervorgerufen durch Tuberkel-Bakterien
Mykobakterium tuberkulosis. Sie gelangen meist durch eine ?Tröpfchen-Infektion? in den Körper Im Bereich der Lungenwurzel entwickelt sich eine kleine Entzündung
Meist kann das Abwehrsystem des Körpers die Krankheitserreger erfolgreich bekämpfen. Nach der Heilung verkalkt die Stelle. Sie ist dann als ?Primärkomplex? auf dem Röntgenbild sichtbar. Rund 90 Prozent aller Menschen haben dies meist schon im Kleinkindesalter überstanden, oft ohne bemerkt worden zu sein
Wenn der Patient anfällig ist, kann sich die Erkrankung jedoch weiterentwickeln, zur fortschreitenden, zur galoppierenden Lungentuberkulose werden, die in schwersten Fällen zum Tode führt. Die chronischen Lungentuberkulose, die sich durch ein Wiederaufbrechen der überstandenen Erstinfektion bei körperlichen oder seelischen Belastungen oder durch eine neue Infektion entwickeln kann, entwickelt sich dagegen sehr langsam, ähnlich einer Lungenentzündung oder auch völlig ohne Krankheitserscheinungen. In den Lungenflügeln bilden sich geschwürige Hohlräume, Kavernen. Sie enthalten sehr viele Tuberkel-Bakterien. Wenn sie platzen und ihren Inhalt in die Bronchien ergie?en, werden die Erreger nicht nur durch Aushusten weiterverbreitet offene TBC, sie können auch den Kehlkopf, Rachen, ja sogar den Magen-Darmtrakt befallen. Über den Blutkreislauf verbreiten sich die Tuberkel-Bakterien unter Umständen auf viele andere Organe im Körper. Jedes kann davon befallen werden. Bessere hygienische Verhältnisse, Röntgenreihenuntersuchungen und BCG-Impfungen haben die ursprünglich weit verbreitete Krankheit weitgehendst zurückdrängen können. Doch unter körperlich geschwächten Personen, besonders unter Drogen- und Alkoholabhängigen, breitet sie sich gegenwärtig wieder aus
Die moderne Chemotherapie hat operative Behandlungsmethoden wie die Lobektomie weitgehendst überflüssig gemacht