Fachbegriffe der Medizin - Medizinische Fachbegriffe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arthritis
Arthritis, juvenile idiopathische
Arthrodese
Arthrographie
Arthrolyse
Arthroplastik
Arthrose
Arthrose. ?rzte unterscheiden
Arthroskopie
Arthroskopisch
Arthrotomie
Arzneimittelallergie
Arzneimittelexanthem
Arzneimittelgelbsucht
Arzneimittelsucht
Arzneimittelunvertr?glichkeit
Asbestose
Ascaris
Ascites
Ascorbins?ure
Asepsis
Askariasis, Askaridiasis
Askorbins?ure
Aspergillose
Aspermie

Arthritis

Entzündung eines Gelenks. Umfasst ca. 100 verschiedene Typen. Häufige ungenaue Bezeichnung: Rheumatismus. Am häufigsten sind die primär chronische Polyarthritis, die zu Gelenkdeformierung und Verkrüppelung führen kann, und die Arthrose, eine degenerative Krankheit besonders der gro?en Gelenke, aber auch der Finger.


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Keuchhusten Pertussis
Infektionskrankheit, die hauptsächlich Kinder bis zum zehnten Lebensjahr betrifft und durch Keuchhustenbakterien Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Die Krankheit verläuft in drei Stadien, dem katarrhalischen Stadium catarrhale, das ein bis zwei Wochen dauern kann und einer gewöhnlichen Erkältung gleicht. Die Krankheit wird oft noch nicht identifiziert, kann aber vom Patienten durch Niesen und Husten weiterverbreitet werden. Dann folgt das drei bis vier Wochen dauernde Stadium der typischen Keuchhustenanfälle Stadium convulsivum, bis zu zehn und mehr aufeinanderfolgende Hustenanfälle, nach denen tief eingeatmet wird was als Keuchton hörbar ist. Besonders Säuglinge leiden an starker, lebensgefährlicher Sauerstoffnot. Die Anfälle sind oft von Erbrechen von Schleim aus den Lungen und Nahrungsmittelresten aus dem Magen begleitet. Darauf folgt das Stadium der Erholung, Stadium decrementi, das noch einige Wochen dauern kann. Die Anfälle nehmen ab, der Kranke verbreitet die Erreger nicht mehr weiter, auch wenn der Husten noch andauert. Keuchhustenbakterien werden durch einen Rachenabstrich bestimmt. Unbehandelt würde etwa jeder vierte erkrankte Säugling daran sterben. Deshalb gehört eine zu Beginn der 80-er Jahre verbesserte Keuchhusten-Schutzimpfung zum normalen Vorsorgeprogramm. Wegen der hohen Ansteckungsquote rund 90 Prozent sollen Erkrankte und auch Geschwister isoliert werden. Überstandener Keuchhusten gewährt einen Schutz gegen Neuerkrankung Immunität, der fast das ganze Leben lang anhält Gro?eltern erkrankter Kinder können jedoch wieder neu erkranken.



Nervosität
siehe Neurasthenie.